Schnell zum Markt

Schnelle Lieferung

Ständige Qualität

Es liegt in unserer DNA

Dieselpartikelfilter

In der ganzen Welt sind Dieselfahrzeuge mit der Evolution der Dieselmotorentechnologie aufgrund ihrer ausgezeichneten Kraftstoffeinsparung gegenüber Benzinfahrzeugen immer beliebter geworden. Diese Fahrzeuge weisen jedoch im Vergleich zu Benzinfahrzeugen hohe NOx- und Partikelemissionen auf. Um diesem Problem entgegenzuwirken, wurden die bestehenden Euro-Emissionsnormen verschärft. Damit Fahrzeuge diese Richtlinien erfüllen, wurden viele grüne Initiativen von den Fahrzeugherstellern, wie die Start/Stop Technologie, eingeführt. Eine der wichtigsten war die Einführung von Dieselpartikelfiltern oder DPFs (FAPs).

Was sie sind und wie sie funktionieren?

Der Dieselpartikelfilter (DPF) ist der Teil des Auspuffsystems, der Rußpartikel aus dem Auspuffgasen entfernt. Er macht das dank Einfangen, Beinhalten und Umwandeln der Rußpartikeln in Kohlensäure durch einen Regenerationsprozess.

Auspuffgase mit Ruß treten in die DPF-Kanäle ein, die wechselseitig geschlossen sind. Die Kanalwände sind porös; so können die Auspuffgase hindurch gelangen, während Rußpartikel jedoch im DPF hängenbleiben. Saubere Auspuffgase verlassen den DPF. Die Rußpartikeln werden dann in Regenerationszyklen aufgelöst, damit es nicht zu Verstopfungen und einem damit verbundenen Funktionsverlust kommt. Das Motormanagementsystem (ECU) kontrolliert ständig den Filter und wird die Regeneration durchführen, falls erforderlich.

Wir stellen DPFs her, um eine große Auswahl von Fahrzeugen zu decken, einschließlich:

Alfa Romeo, Audi, BMW, Chrysler, Citroen, Dodge, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Jaguar, Kia, Lancia, Lexus, Mazda, Mercedes, Mini, Mitsubishi, Nissan, Peugeot, Porsche, Renault, Saab, Seat, Skoda, Suzuki, Toyota, Vauxhall/Opel, Volkswagen, Volvo

dpf-de

Woraus sie bestehen?

Cordierit-DPFs sehen sehr ähnlich wie Katalysatoren aus und werden meist bei Zusatzsystemen in Verbindung mit Dieseloxidationskatalysatoren verwendet. Sie kommen oft bei Aftermarket-Produkten zum Einsatz und können in unserem Standardprogramm an Dieselpartikelfiltern gefunden werden.

Siliziumkarbid-DPFs (SiC) bestehen aus kleinen, miteinander verkitteten Einheiten. Sie werden eher von Erstausrüstern und in Katalysator-DPF verwendet und gelten als Premium-Produkte dank ihrer hohen thermischen Kraftausdauer. Mehr als 50% unseres Standardsortiments an Dieselpartikelfiltern sind im Premium-Sortiment verfügbar, das mit dem Suffix “P” gekennzeichnet ist.

Regeneration

Da der DPF als “Rußfalle” funktioniert, muss er in der Lage sein, sich selbst zu reinigen, um die Verstopfung zu verhindern, was das Rennen des Fahrzeugs beeinträchtigt. Das ist der Prozess der Regeneration.

Es gibt 3 verschiedene Arten der Regeneration – passive, aktive und erzwungene. Durch die Regeneration werden die Partikel, die sich im DPF angesammelt haben, „abgebrannt“ (oxidiert).

Passive Regeneration ist ein Prozess der Rußreduzierung durch die natürliche Umwandlung. Sie findet unter idealen Fahrbedingungen (97 km/h über einen Zeitraum von 15 Minuten – z. B. auf der Autobahn) statt. Der DPF wird heiß genug, um einen Teil der gefilterten Partikel auf natürliche Weise bei einer Temperatur zwischen 320 und 500 Grad C abbrennen zu können – organische Umwandlung. Die Rußpartikel werden in Kohlensäure verwandelt, indem sie mit Stickstoff reagieren. Hierbei funktioniert die Platinbeschichtung als Katalysator.

Aktive Regeneration findet statt, wenn die optimale Abgastemperatur nicht länger aufrecht erhalten werden kann und eine Passive Regeneration nicht mehr möglich ist. Aktive Regeneration ist deshalb ein vom Motormanagement geleiteter Prozess, der die Abgastemperatur auf 500–800 Grad C erhöht. Wenn die Rußablagerungen im Filter eine gewisse Dichte erreicht haben, leitet das Motormanagement den Regenerationsprozess ein; die Dauer beträgt ca. 10 Minuten.

Zwangsregeneration benötigt eine sehr hohe Temperatur und wird von Werkstätten mit Diagnosegeräten durchgeführt.

Warnung! Die extrem hohen Temperaturen bei Aktiver und Erzwungener Regeneration können zu einer Ansammlung von Asche und damit verbundenen Alterung führen. Die Ascheansammlung wird durch physischen Eingriff beseitigt: chemische und Ultraschallreinigung, oder DPF-Austausch.

DPF-Technologien

Zur Unterstützung des Regenerationsprozesses wurden unterschiedliche Methoden auf Grundlage verschiedener Euro-Abgasnormen entwickelt, einschließlich:

Kraftstoffzusatzsysteme – Dieselmotoren, die zur Unterstützung des Regenerationsprozesses Kraftstoffzusatzsysteme verwenden, müssen nicht so hohe Temperaturen erreichen, wie andere Motoren. Die Zusätze verringern die effektive Temperatur, ab der Rußverbrennung stattfindet, auf ca. 400 Grad C. Bevorzugt von französischen Herstellern.

Beschichtete DPFs – auch Katalysator-DPFs genannt: Die Edelmetallbeschichtung von DPF wirkt als ein Katalysator und Filter, weshalb die Regeneration schon ab einer Temperatur von ca. 400 Grad C stattfinden kann. Das Fahrzeug benötigt nicht unbedingt einen separaten Kat. Bevorzugt von deutschen Herstellern.

Thermische (nah gekoppelte) – DPFs, die nah am Motor positioniert werden, profitieren von den bereits verfügbaren hohen Temperaturen, womit die Einheit die optimale Temperatur für Passive Regeneration schnell erreicht.

 Wartung und Reparatur von DPF

Es ist ungewöhnlich, dass der DPF die Ursache eines Fahrzeugfehlers ist. Daher ist es wichtig sicherzustellen, dass die zugrunde liegenden Fehler behoben werden, bevor ein DPF ausgetauscht wird. Unten finden Sie einige Tipps zur Wartung und Reparatur von einem DPF:

dpf-de